Arbeit der BI Waldhof, die man in der Öffentlichkeit noch nicht sieht

Bisher haben wir versucht, auf der politischen Ebene Unterstützung zu finden.

Wir haben an den Ministerpräsidenten, Herrn Kretschmann, (noch keine Antwort), die beiden Bundestagsabgeordneten Mesarosch (SPD) und Bareiß (CDU), die Fraktionen im Landtag von Baden-Württemberg, im Kreistag des ZAK, im Gemeinderat der Stadt Balingen und an alle Bürgermeister und Ortsvorsteher in den betroffenen Gemeinden geschrieben.

Wir haben unser Anliegen auch in Sitzungen, so weit uns das Wort erteilt wurde, persönlich vorgestellt.


Persönlich besucht wurden wir vom Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch, der ein sehr konstruktives Gespräch mit uns führte und sogar Mitglied der BI Waldhof wurde.

Nach dem Gespräch mit uns schrieb er an das Staatsministerium von Baden-Württemberg (s. Anlage) und wird gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag, Andreas Stoch, im Landtag eine Kleine Anfrage an das Staatsministerium richten.

Fragen dafür hat die BI mit ihm gemeinsam erarbeitet.

Von den übrigen Oppositionsparteien im Landtag erhielten wir ausführliche Antwortschreiben mit Auflistung der Fakten, von den Regierungsparteien jedoch keine Antwort.


Im Kreistag haben die FWV Zollernalb bereits um ein persönliches Gespräch mit der BI gebeten (vorgesehen 16.5.22), die FDP mit Dr. Foth hat sich, neben Gesprächen mit den betroffenen Landwirten, zu einer archäologischen Führung mit dem Beauftragten des Landesamtes für Denkmalschutz für den ZAK, Herrn Schübel, angemeldet.

Die SPD bietet Unterstützung an, ebenso wie die KBV- die Basispartei.

Bündnis 90/ Die Grünen haben um einen Termin zu einem Gespräch mit der BI Waldhof gebeten.


Im Gemeinderat von Balingen lehnt die CDU das Absetzgelände ab und signalisiert durch ihren Vorsitzenden Klaus Hahn volle Unterstützung (auch bei Aktionen) für die BI Waldhof zu.

Die SPD positioniert sich und hat, nach Aussagen von Frau Godawa, dafür gesorgt, dass der Waldhof am 26.4.22 auf der Tagesordnung steht.

Bündnis 90/ Die Grünen richten nach einem Gespräch mit den betroffenen Landwirten gezielte Fragen an die BI. Sie haben bereits den Kontakt in die Landesregierung und nach Berlin gesucht.


Die Gemeinden Isingen, Erzingen und Weilstetten haben sich schon gegen das Absetzgelände auf dem Waldhof positioniert.

Im Gemeinderat von Rosenfeld sprechen sich die FW und die Unabhängigen Wähler gegen das

Absetzgelände aus, Dr. Leidig wird Mitglied der BI Waldhof.





Infos zum KSK Flugplatz Waldhof 

Hier erfahrt ihr alles über die Daten, Infos und Gründe, weshalb der KSK nicht nach Geislingen kommen sollte.

Verlust landwirtschaftliche Flächen

Eines der wichtigsten Argumente ist, dass man viel an landwirtschaftlichen Flächen verliert. Diese hatten nicht nur historisch einen wichtigen Aspekt für Geislingen, sondern spielen auch heute noch eine wichtige Rolle. Sowohl für die Bio Höfe welche sich Jahre lang aufgebaut haben als auch für die Höfe in der Umgebung.  







Lärmbelästigung

Werden die Fallschirmspringer mit großen Maschinen (Airbus A400M) abgesetzt müssen aufgrund des kleinen Absetzfeldes viele Schleifen in niedriger Flughöhe (400 m bis 500 m) geflogen werden.

Das belastet die jetzt schon durch hohen Durchgangsverkehr und dem damit einhergehenden Verkehrslärm die umliegenden Städte und Gemeinden in einem nicht vorherzusagendem Ausmaß.






Straßensperrung

An allen Flugtagen werden die umliegenden Kreisstraßen gesperrt.

Dies behindert die Landwirte bei ihrer täglichen Arbeit, bedeutet unnötigen Zeitverlust und hohe Kosten für Umwege.

Unannehmlichkeiten kommen aber auch auf alle Bürgerinnen und Bürger zu die diese Straßen nutzen um:

zur Arbeitsstätte zu gelangen,

Besuche und notwendige Einkäufe zu tätigen,

Fahrten für notwendige Rettungseinsätze der Rettungsdienste, Polizei, und Feuerwehr dauern erheblich länger. 

Naherholungsgebiet geht verloren

Ein von vielen Bürgerinnen und Bürgern benutztes Naherholungsgebiet droht verloren zu gehen

Der vorhandene Rad- und Wanderweg durch das Waldhofgelände wird zurückgebaut und kann nicht mehr benutzt werden.

Durch den Übungsbetrieb ist ein betreten des Areals der Staatdomäne Waldhof an 120 Tagen im Jahr nicht mehr möglich.






Umweltbelastung

Hohe Umweltbelastung durch zusätzliche Emissionen der spritfressenden Flugzeuge und sonstiger Transportmaschinen.

Hohe Lärmbelastung durch startende Transportflugzeuge und Fugschleifen über dem Absetzgebiet.










AgrarProduktion

Durch den Bau der Start- und Landebahn werden hochwertige Agrarflächen in Saatgutqualität dauerhaft aus der Produktion Landwirtschaftlicher Erzeugnisse genommen bzw. gehen für immer verloren.